Cloud-Lösung vs. Installation

Cloud Software
Bei der Anschaffung einer Software für das eigene Unternehmen stellt sich die Frage, ob es eine Software sein soll, die installiert wird oder ob man auf eine Lösung in der Cloud zurück greifen sollte. Wir haben diese Frage unter verschiedenen Aspekten betrachtet.

Technisches Wissen zur Installation

Eine Cloud-basierte Anwendung wird durch dessen Betreiber bereit gestellt. Der Betreiber installiert die Anwendung auf seinen eigenen Servern im Internet und kümmert sich um sämtliche technische Belange. Sie als Nutzer der Anwendung benötigen nur einen Computer mit Internetzugang sowie einen Vertrag mit dem Betreiber, den Sie meist über die Website des Betreibers in wenigen Schritten abschließen können. Mit dem Vertrag erhalten Sie die Zugangsdaten wie zum Beispiel Benutzername und Passwort. Damit loggen Sie sich in die Anwendung ein und können diese sofort im vereinbarten Umfang nutzen.

Infrastruktur über Internet

Durch die vorgegebene Struktur der Anwendung müssen Sie sich nicht um die Vernetzung der Computer Ihres Teams kümmern. Falls Sie mehrere Mitarbeiter haben und die Anwendung eine Zusammenarbeit erlaubt, benötigt jeder Mitarbeiter (Nutzer) einen Computer mit Internetzugang. Dabei ist es egal, wo sich der Mitarbeiter aufhält. Ein Arbeiten im Homeoffice oder am anderen Ende der Welt ist also kein Problem mehr für das Team.

 

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Automatische Updates im Hintergrund

Neuerungen an der Software sowie Sicherheitsupdates sind bei jeder Software Pflicht. Vor allem aus Gründen der Sicherheit aber auch, um in den Genuss neuer Features der Software zu kommen. Im Gegensatz zu installierter Software auf dem eigenen Rechner oder im Firmennetzwerk, brauchen Sie sich bei Cloud-Lösungen darum nicht zu kümmern. Der Betreiber aktualisiert in regelmäßigen Abständen oder bei Bedarf die Software auf dem Cloud-Server. Sobald Sie darauf zugreifen nutzen Sie automatisch die neueste Version.

Datensicherung vollautomatisch

Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon passiert – Datenverlust durch Fehlbedienung oder technischen Defekt. Wenn die letzte Datensicherung nun schon 3 Monate alt ist, sind die aktuellen Daten unwiederbringlich verloren. Zumindest ist der Aufwand einer Neubeschaffung der Daten meist enorm. Bei Cloud-Software hingegen, ist der Betreiber natürlich bestrebt, Datenverlust zu vermeiden. Aus diesem Grund werden hier in mehr oder weniger engen Zeitintervallen Datensicherungen angelegt. So können Sie ggf. sogar bei Datenverlust durch Bedienfehler beim Betreiber nachfragen, ob er die Daten für Sie wieder herstellen kann.

Verschlüsselung der Daten

Daten sind sensible Güter und müssen stets vor Diebstahl geschützt werden. Bei eigenen Installationen sorgen Sie vermutlich dafür, dass auf dem Rechner ein ausreichender Schutz eingerichtet ist. Die Software sollte die Daten verschlüsselt auf Ihrer Festplatte ablegen. Der Betreiber der Cloud-Lösung sollte ebenso die verschlüsselte Speicherung der Daten sicherstellen. Zusätzlich sollte die Verbindung zum Server, auf dem die Software läuft, durch SSL Verschlüsselung gesichert sein. Sie erkennen dies am grünen Sicherheitsschloss und der Buchstabenkombination “https://” in der Adresszeile Ihres Browsers. Ohne diese verschlüsselte Verbindung haben Angreifer die Möglichkeit, die Daten auf dem Übertragungsweg abzugreifen.

Leistungsfähigkeit der Arbeitsstation zweitrangig

Der Computer, den Sie für die Arbeit in der Cloud nutzen, sollte vielleicht nicht der älteste sein. Allerdings sind die Anforderungen an die Hardware, wie zum Beispiel die Größe der Festplatte oder die Leistung des Prozessors, vergleichsweise gering. Die Daten werden in der Cloud gespeichert und verarbeitet und deshalb muss dort die große Rechenpower sitzen, die aber natürlich vom Betreiber bereit gestellt wird.

 

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Unabhängigkeit von eigener Hardware

Ein großer Vorteil von Cloud-Lösungen ist die, vom eigenen Rechner unabhängige Installation auf den Servern des Betreibers. Die Software läuft an einer mehr oder weniger bekannten Stelle. Sie verbinden sich lediglich über das Internet mit ihr. An welchem Ort und mit welchem Rechner Sie das tun, ist der Cloud-Software egal. Sie können sich also aussuchen, ob Sie vom Bürorechner oder mit dem Laptop beim Kundenbesuch oder aber bei einem leckeren Kaffee bei Starbucks darauf zugreifen.

Freie Wahl beim Betriebssystem

Software, die lokal installiert werden muss, setzt meist ein bestimmtes Betriebssystem voraus. Somit werden Sie und ggf. alle Mitarbeiter, die die Software nutzen sollen, gezwungen, das geforderte Betriebssystem zu verwenden. Das bereitet oft große Umstände und eventuell auch weitere Kosten zur Anschaffung bestimmter Systemvoraussetzungen. Eine Cloud-Lösung setzt hingegen ausschließlich einen Internet-Browser voraus, den es auf jedem Betriebssystem gibt. Sie und jeder im Team können also weiter in gewohnter Weise mit dem eigenen Rechner arbeiten, egal ob das Betriebssystem iOS, Linux oder Windows heißt.

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